automatisierte kriegsführung

scheinbar völlig ohne gewissen und verstand werden von amerikanischen rüstungskonzernen in zusammenarbeit mit den militärs bereits erste roboter in geheimer mission im irak eingesetzt. das lukrative geschäft mit kriegsrobotern sorgt für einen regelrechten boom bei der entwicklung dieses teufelszeug:

„Wir haben schon ausgiebig mit dem Maschinengewehr geschossen“, sagt US-Oberst Terry Griffin, der das gemeinsame Roboterprogramm von Army und Marine Corps befehligt. Laufen die weiteren Tests erfolgreich, könnte eine mit vier Rädern ausgestattete Gladiator-Version im kommenden Jahr in den Irak ziehen (sofern dann noch US-Truppen im Land sind)

Griffin zufolge kann der Kampfroboter Zusammenrottungen missliebiger Menschen zerstreuen, und zwar in drei Eskalationsstufen: Zunächst stößt Gladiator über Lautsprecher Warnungen aus; dann kommen Gummigeschosse zum Einsatz; am Ende feuert das Maschinengewehr.

und weiter heißt es:

Bewaffnete Maschinen „halten auf den derzeitigen Schlachtfeldern Einzug und werden auf zukünftigen Schlachtfeldern äußerst verbreitet sein“, heißt es in einem internen Schreiben der U. S. Army. Bis zu 200 Milliarden Dollar werden für das Modernisierungsprogramm „Future Combat System“ des Pentagon veranschlagt; bis zum Jahr 2015 soll ein Drittel der gepanzerten Fahrzeuge und der Waffen durch Roboter ersetzt sein.

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